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Als wir Hailuo zuletzt vorgestellt haben, war die maximale Auflösung 720p, die Clips dauerten bis zu sechs Sekunden – und das war es eigentlich schon. Seither hat sich einiges getan.
Hailuo 02 (Juni 2025) brachte native 1080p-Ausgabe, dreimal so viele Modellparameter wie der Vorgänger und eine deutlich verbesserte Physik-Simulation. Heißt konkret: Wenn du ein Video mit einem Gymnast, einer flatternden Jacke im Wind oder einem Wasserspritzer anforderst – das passiert jetzt tatsächlich glaubwürdig. Das klingt nach einem Detail, macht aber den Unterschied zwischen „KI-typischem Wackeln" und echter Überzeugungskraft.
Die aktuelle Version Hailuo 2.3 setzt noch eins drauf: flüssigere Körperbewegungen, natürlichere Mimik, und verbesserte Stilunterstützung – von fotorealistisch bis Anime und Tuschemalerei. Und das zum gleichen Preis wie die Vorgängerversion. MiniMax nennt das offiziell „mehr für denselben Preis" – was in der KI-Branche eher ungewöhnlich ist.
[Grafik-Idee: Vorher-Nachher-Vergleich: Hailuo 720p alt vs. 1080p Hailuo 2.3 neu – gleicher Prompt, deutlich sichtbarer Qualitätssprung]
Der Einstieg ist denkbar einfach: Textprompt eingeben oder Bild hochladen, Format wählen – fertig. Ein 6-Sekunden-Clip steht in unter 30 Sekunden bereit. Das ist schnell. Sehr schnell sogar.
Besonders beliebt ist bei der Community die Bild-zu-Video-Funktion: Ein stilisiertes Porträt, ein Produktfoto, ein KI-generiertes Bild – und Hailuo haucht dem Ganzen Leben ein. Der „Director"-Modus erlaubt dabei einfache Kamerakommandos direkt im Prompt: „Kamera schwenkt langsam nach rechts" oder „Zoom in auf das Gesicht" – das versteht das Modell erstaunlich zuverlässig.
Neu und spannend ist der sogenannte Media Agent – das ist Hailluos Antwort auf den Wunsch nach einem echten Kreativ-Workflow. Statt einzelner Clips kannst du hier mehrere Modalitäten kombinieren: Texte, Bilder, Audio. Der Agent übernimmt die Regie und verbindet alles zu einem kohärenten Ergebnis. Für Marketingteams, die schnell Konzept-Videos oder Produktdemos skizzieren wollen, ist das eine echte Arbeitserleichterung.
Hailuo AI hat sich ein klares Alleinstellungsmerkmal erarbeitet: Preis-Leistung. Im globalen Benchmark „Artificial Analysis" belegt das Modell aktuell Platz 2 – direkt hinter Seedance, aber vor Google Veo 3. Gleichzeitig gehört es zu den günstigsten Optionen im Markt.
Wo Kling AI mit einer breiten Plattform punktet – inklusive Audio-Generierung, Video-Editor und eigenem Voice-Upload –, konzentriert sich Hailuo auf das Kernhandwerk: filmisch überzeugende Kurzclips, schnell und zu einem fairen Preis. Für viele Anwendungsfälle ist das genau das Richtige – ohne den Overhead einer komplexen Plattform.
Über 3,7 Milliarden Videos wurden laut MiniMax bislang mit Hailuo generiert. Das ist keine kleine Nische mehr.
Der kostenlose Einstieg funktioniert – täglich gibt es Login-Credits zum Experimentieren, in der Free-Version mit Wasserzeichen. Wer mehr will:
Standard: ca. 10 Dollar/Monat – 1.000 Credits, 1080p, kein Wasserzeichen, Priority-Generierung Pro: ca. 35 Dollar/Monat – 4.500 Credits Unlimited: ca. 95 Dollar/Monat – unlimitierte Credits
Das Hailuo 2.3 Fast-Modell reduziert die Kosten für Batch-Generierungen nochmals um bis zu 50 Prozent – ideal für alle, die viele Clips auf einmal brauchen.
Ein Wermutstropfen: Auch hier gibt es Berichte über trägen Support. Wer Credits kauft und Probleme hat, muss oft lange auf eine Antwort warten – das zieht sich als Kritikpunkt durch viele Reviews.
Hailuo AI ist kein Alleskönner – aber ein sehr fokussierter Könner. Wer filmisch überzeugende Kurzclips braucht, schnell und ohne großen Einarbeitungsaufwand, findet hier eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im Markt. Der kostenlose Einstieg ist unkompliziert, die Ergebnisse kommen rasch – und der Qualitätssprung gegenüber früheren Versionen ist deutlich spürbar.
| Popularität | |
| Entertainment | |
| Produktivität | |
| Kreativität | |
| Bedienung | |
| Sofort-Erfolg | |
| Profi-Faktor | |
| Kostengünstig | |