Stell dir vor, du hast zwei Charaktere – egal ob echte Personen oder komplett fiktiv – und möchtest sie in einem Video zusammenbringen. Kein gemeinsames Shooting? Kein Problem! Mit KI-Tools und etwas kreativem Feinschliff kannst du aus zwei Bildern eine animierte Szene machen. Hier erfährst du, wie das geht!
Egal, ob du mit echten Menschen arbeitest oder KI-generierte Charaktere wie Dr. Buzz, unseren KI-Professor, und Kiana, unser Powergirl aus Heft 3 – der erste Schritt ist immer das Bild. Du brauchst:
Unser Tipp: Damit die KI später sauber animieren kann, sollten die Gesichter klar erkennbar sein und die Personen gut beleuchtet sein.
Jetzt kommen beide Charaktere in ein gemeinsames Bild:
1. Freistellen: Wir haben die Bilder mit Canva Pro freigestellt, da dort die Hintergrundentfernung mit einem Klick funktioniert.
Zum Freistellen gibt es verschiedene Möglichkeiten: In Canva Pro geht das mit einem Klick, aber es gibt auch kostenlose Alternativen wie Remove.bg oder Adobe Express.
2. Neuen Hintergrund wählen: Damit es natürlich aussieht, am besten ein passendes Setting wählen – oder einfach einen neutralen Hintergrund.
3. Zusammenfügen: Beide Charaktere platzieren, sodass sie realistisch interagieren könnten.
Beispiel aus unserem Projekt: Wir haben Dr. Buzz & Kiana freigestellt, auf einen gemeinsamen Hintergrund gesetzt – und das war unser Basisbild für die Animation.
Jetzt wird’s spannend: Wie wird aus dem Standbild ein animiertes Video? Dafür brauchst du ein KI-Tool! Wir haben die besten Erfahrungen mit KlingAI gemacht.
In KlingAI wählst du die Funktion AI Video > Image to Video > Frames
Hier kannst du dein Anfangsbild hochladen.
Darunter gibst du einen Text-Prompt ein, der beschreibt, was die Figuren tun sollen. Unsere besten Prompts waren zum Beispiel:
Die Prompts sollten auf Englisch sein, damit die KI sie optimal versteht! Falls du dir unsicher bist, lass ChatGPT helfen: Einfach „frei Schnauze“ eingeben, was du dir vorstellst, und ChatGPT formuliert es in präzisem Englisch um.
Ergebnis: Plötzlich bewegen sich die beiden, als hätten sie sich wirklich getroffen!
Was kann schiefgehen? Ein gutes Beispiel ist unser Versuch mit Sora: Dort hat die KI eigenständig entschieden, dass Buzz und Kiana die Geschlechter tauschen und merkwürdig morphen. Lustig – aber eben nicht das, was wir wollten. Fazit: KlingAI ist aktuell das beste Tool für realistische Charakter-Interaktionen.
Was als zwei einzelne Bilder begann, wurde dank KI zu einem dynamischen Duo. Dr. Buzz und Kiana existieren nur in der digitalen Welt – und doch können sie sich jetzt begegnen, interagieren und sogar gemeinsam lachen.
Und das Beste? Das geht nicht nur mit KI-Charakteren! Du kannst genauso echte Personen auf diese Weise zusammenbringen – für kreative Storytelling-Projekte, Marketing oder einfach nur Spaß.
Neugierig geworden? Teste es selbst! Und falls du Inspiration brauchst, schau dir unser Reel an.
Falls du echte Personen in einem KI-Video zusammenbringen möchtest, beachte das Recht am eigenen Bild. Das bedeutet:
Unser Tipp: Bei Unsicherheit einen kurzen Transparenz-Hinweis hinzufügen, z. B.: „Dieses Video wurde mit KI-Technologie erstellt. Die Personen wurden unabhängig voneinander aufgenommen und mit einem KI-Tool animiert.“

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