Text:  Meike Melanšek  •   Veröffentlicht: 07.03.2025 15:35   •   Lesedauer: 3,5 Min.

KI arrangiert ein Blind Date für Dr. Buzz & Kiana!

Zwei KI-Bilder, ein KI-Tool – und plötzlich bewegen sie sich! So kannst du zwei oder mehr Charaktere (oder echte Personen) in ein gemeinsames Video bringen.

KI-SYMBOLBILD Dr. Buzz und Kiana beim Blind Date
Dr. Buzz und Kiana beim Blind Date

Stell dir vor, du hast zwei Charaktere – egal ob echte Personen oder komplett fiktiv – und möchtest sie in einem Video zusammenbringen. Kein gemeinsames Shooting? Kein Problem! Mit KI-Tools und etwas kreativem Feinschliff kannst du aus zwei Bildern eine animierte Szene machen. Hier erfährst du, wie das geht!

1. Die Basis: Zwei Bilder als Ausgangspunkt

Egal, ob du mit echten Menschen arbeitest oder KI-generierte Charaktere wie Dr. Buzz, unseren KI-Professor, und Kiana, unser Powergirl aus Heft 3 – der erste Schritt ist immer das Bild. Du brauchst:

  • Zwei einzelne Bilder der Personen/Charaktere
  • Ein Bildbearbeitungsprogramm wie Canva oder eine kostenlose Alternative

Unser Tipp: Damit die KI später sauber animieren kann, sollten die Gesichter klar erkennbar sein und die Personen gut beleuchtet sein.

2. Das Basisbild erstellen – Zusammenfügen & Hintergrund wählen

Jetzt kommen beide Charaktere in ein gemeinsames Bild:
1. Freistellen: Wir haben die Bilder mit Canva Pro freigestellt, da dort die Hintergrundentfernung mit einem Klick funktioniert.
Zum Freistellen gibt es verschiedene Möglichkeiten: In Canva Pro geht das mit einem Klick, aber es gibt auch kostenlose Alternativen wie Remove.bg oder Adobe Express.

2. Neuen Hintergrund wählen: Damit es natürlich aussieht, am besten ein passendes Setting wählen – oder einfach einen neutralen Hintergrund.
3.  Zusammenfügen: Beide Charaktere platzieren, sodass sie realistisch interagieren könnten.

Beispiel aus unserem Projekt: Wir haben Dr. Buzz & Kiana freigestellt, auf einen gemeinsamen Hintergrund gesetzt – und das war unser Basisbild für die Animation.

3. Zum Leben erwecken – Das Video-Tool macht den Rest

Jetzt wirds spannend: Wie wird aus dem Standbild ein animiertes Video? Dafür brauchst du ein KI-Tool! Wir haben die besten Erfahrungen mit KlingAI gemacht.

In KlingAI wählst du die Funktion AI Video > Image to Video > Frames

Hier kannst du dein Anfangsbild hochladen.

Darunter gibst du einen Text-Prompt ein, der beschreibt, was die Figuren tun sollen. Unsere besten Prompts waren zum Beispiel:

  • Both characters slowly turn towards each other and make eye contact.
  • The woman raises her eyebrow playfully, while the man tilts his head in curiosity.
  • They shake hands confidently, then exchange a smile.

Die Prompts sollten auf Englisch sein, damit die KI sie optimal versteht! Falls du dir unsicher bist, lass ChatGPT helfen: Einfach „frei Schnauze“ eingeben, was du dir vorstellst, und ChatGPT formuliert es in präzisem Englisch um.

Ergebnis: Plötzlich bewegen sich die beiden, als hätten sie sich wirklich getroffen!

Hier eine kleine Sammlung von Beispielen:

4. Fazit – Zuerst zwei KI-Bilder, jetzt ein Team!

Was als zwei einzelne Bilder begann, wurde dank KI zu einem dynamischen Duo. Dr. Buzz und Kiana existieren nur in der digitalen Welt – und doch können sie sich jetzt begegnen, interagieren und sogar gemeinsam lachen.

Und das Beste? Das geht nicht nur mit KI-Charakteren! Du kannst genauso echte Personen auf diese Weise zusammenbringen – für kreative Storytelling-Projekte, Marketing oder einfach nur Spaß.

Neugierig geworden? Teste es selbst! Und falls du Inspiration brauchst, schau dir unser Reel an.

Wichtige Hinweise:

Falls du echte Personen in einem KI-Video zusammenbringen möchtest, beachte das Recht am eigenen Bild. Das bedeutet:

  • Einwilligung einholen, wenn du Bilder von echten Menschen verwendest – vor allem für öffentliche oder kommerzielle Zwecke.
  • Keine irreführenden oder täuschenden Darstellungen erstellen, die falsche Zusammenhänge suggerieren.
  • KI-generierte Charaktere (wie Dr. Buzz & Kiana) sind diesbezüglich unproblematisch, weil sie nicht real existieren.
  • Dafür musst du bei KI-generierten Charakteren aber darauf achten, keine Urheberrechte zu verletzen – d.h. keine Charaktere zu generieren, die z. B. Disney Figuren gleichen.

Unser Tipp: Bei Unsicherheit einen kurzen Transparenz-Hinweis hinzufügen, z. B.: „Dieses Video wurde mit KI-Technologie erstellt. Die Personen wurden unabhängig voneinander aufgenommen und mit einem KI-Tool animiert.


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