Im KI-BUZZER Heft 6 zeigen wir dir, wie du authentische Charaktere in Midjourney aufbaust.
Hier bekommst du die erweiterte Perspektive, die viele aktuell beschäftigt.
Lohnt sich Midjourney überhaupt noch, wenn Modelle wie Nano Banana oder Seedream in einigen Bereichen präziser, konsistenter oder technisch weiter wirken?
Die kurze Antwort lautet: ja, Midjourney lohnt sich, aber nicht als alleinige Lösung.
V7 ist seit einigen Monaten das Standardmodell und bringt sichtbare Fortschritte, löst aber nicht alle bekannten Schwächen. Nano Banana und Seedream sind bei Details, Händen und Konsistenz oft deutlich stabiler. Dafür hat Midjourney weiterhin eine eigene Bildsprache, die viele Kreative nicht missen möchten.
Dieser Online-Artikel zeigt dir, wo V7 wirklich stark ist, wo es hakt und wie du deinen Workflow so kombinierst, dass du die Stärken aller Tools optimal nutzt.
Wenn du lange mit V6.1 gearbeitet hast, spürst du den Unterschied sofort.
Midjourney V7 liefert sichtbare Fortschritte bei:
V7 versteht Szenen besser. Räume wirken stimmiger, Blickrichtungen passen eher zusammen und viele Motive haben mehr Tiefe. Genau das waren Schwachpunkte von V6.1.
Gleichzeitig bleibt die typische Midjourney-Ästhetik erhalten.
Viele Bilder wirken auf den ersten Blick absolut real, oft sogar wie echte Fotos. Bei genauerem Hinsehen können jedoch kleine Fehler in Anatomie, Perspektive oder Details auftreten. Der Look ist sehr realistisch, aber nicht immer vollständig korrekt.
Hier helfen keine diplomatischen Worte: Text funktioniert in Midjourney nicht.
Schriftzüge sind fehlerhaft und nur selten ohne Retusche nutzbar. Zwischenüberschriften, Typografie, Logos oder Packaging-Design lassen sich mit Midjourney nicht zuverlässig erstellen.
Zum Glück gibt es eine einfache Lösung. Du kombinierst die Werkzeuge:
So bekommst du die Ästhetik von Midjourney und gleichzeitig lesbare, saubere Schrift.
V7 macht Fortschritte, keine Frage. Trotzdem bleiben Hände der Knackpunkt des Systems. Mal wirken sie perfekt, mal seltsam, mal fast gut, aber am Ende doch fehlerhaft.
Für Szenen, die auf Hände angewiesen sind, empfehlen wir:
Das kombiniert die Stärken beider Tools. Midjourney liefert die Ästhetik, Nano Banana die Präzision.
Wenn du V7 zum ersten Mal startest, bewertest du etwa 200 Bildpaare.
Dadurch erstellt Midjourney ein Geschmacksprofil, das deine zukünftigen Ergebnisse beeinflusst.
Das kann nützlich sein. Midjourney versteht dann schneller, welche Farben, Stimmungen und Bildstile du bevorzugst. Für Einsteiger ist das besonders angenehm.
Es kann aber auch einschränken. Wenn du viele unterschiedliche Stilrichtungen nutzt, kann sich das Profil zu sehr bemerkbar machen.
Du kannst die Personalisierung im Profil jederzeit ausschalten.
Wenn du bewusst experimentierst oder einen anderen Stil suchst, lohnt es sich, das Profil kurz zu deaktivieren und stattdessen klare Stilbegriffe wie „analog film“ oder „editorial photography“ zu verwenden.
Der Draft Mode zählt zu den praktischsten Neuerungen von V7.
Er liefert schnelle und günstige Vorschauen, perfekt geeignet, um Ideen auszuprobieren oder Varianten zu testen.
Gerade beim Charakterbau sparst du damit sehr viel Zeit.
Du kannst Posen, Kleidung und Stimmungen durchspielen, ohne für jede Variante volle Renderkosten zu bezahlen.
Wenn eine Version passt, klickst du auf Enhance und Midjourney rendert das Bild in voller V7-Qualität.
Omni Reference ist für viele Nutzerinnen und Nutzer das Highlight von V7.
Du kannst eine Figur aus einem Referenzbild zuverlässig in neue Szenen übertragen. Gesicht, Ausdruck, Körperbau und Stimmung bleiben klar erkennbar.
Das ist ideal, wenn du:
Beachte dabei, dass Omni Reference etwas mehr Rechenzeit benötigt und nicht mit allen Bearbeitungsfunktionen kombinierbar ist. Für Serienmotive ist es dennoch ein starkes Werkzeug.
Midjourney V7 hat erstmals eine Videofunktion. Du wählst ein Bild und lässt es per „Animate (Low Motion)“ oder „Animate (High Motion)“ als kurzen Clip berechnen, oder nutzt den Parameter „--video“ direkt im Prompt. Das funktioniert unkompliziert und liefert bei klaren Szenen überraschend gute Ergebnisse.
Es ist jedoch kein vollwertiges Videotool. Die Clips laufen meist in 480p, optional 720p, starten und enden mit festen Frames und bieten nur begrenzte Bewegung. Das Ergebnis sind kurze animierte Stills, keine echten Storysequenzen. Bewegung und Stil lassen sich steuern, bleiben aber deutlich eingeschränkt.
Für Social-Media-Clips, Mini-Animationen oder Moodvideos ist die Funktion hilfreich und spart Zeit. Für längere oder komplexere Animationen brauchst du jedoch weiterhin spezialisierte Videotools oder eine Nachbearbeitung.
Jetzt kommen wir zum Kern.
Midjourney ist nicht perfekt. Aber die Bildsprache ist herausragend. Farben, Licht, Texturen und Mimik erzeugen eine emotionale Wirkung, die viele andere Modelle nicht erreichen. Genau deshalb bleiben viele Kreative bei Midjourney, auch wenn andere Modelle technisch korrekter arbeiten.
Die Lösung ist nicht, Midjourney komplett auszutauschen.
Der eigentliche Vorteil entsteht, wenn du die Werkzeuge miteinander kombinierst.
Midjourney V7 verbessert viel, löst aber nicht alles.
Es erzeugt beeindruckende Ästhetik, tolle Gesichter, glaubwürdige Mimik und atmosphärisches Licht. Dafür ist Typografie weiterhin unzuverlässig und Hände bleiben ein kritischer Punkt.
Wenn du die Stärken nutzt und die Schwächen mit anderen Tools ausgleichst, bekommst du Ergebnisse, die weder Midjourney noch Nano Banana allein erreichen würden.
V7 ist keine perfekte Lösung. Es ist aber die perfekte Basis für einen modernen Workflow, in dem mehrere Tools zusammenarbeiten.

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